Collectif Jeune Cinéma – Experimentelles Kino

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Collectif Jeune Cinéma: An den Grenzen des experimentellen Kinos
Samstags wurden auf dem Kassler Dok-Fest vom ‚Collectif Jeune Cinéma‘ ausgewählte experimentelle Filme gezeigt. Das Collectif Jeune Cinéma ist eine Verbindung von Künstlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben experimentelle Filme und audiovisuelle Arbeiten zu fördern. Gegründet wurde das Collectif Jeune Cinéma schon in den 1970er Jahren.
Gezeigt wurden acht Filme von unterschiedlichen Künstlern, die 6-13 Minuten lang waren. Die meisten Filme kamen aus Frankreich, zwei aus den Vereinigten Staaten und einer aus der Ukraine. Die Themen und Machart der Filme unterschieden sich sehr stark. So war ein Film (Une oeuvre von Maurice Lemaître) eine Homage an den literarischen Dadaismus und wurde aus Filmresten zusammengesetzt, die in einem Entwicklungslabor gefunden wurden. ‚Le cinéma en deux‘ von Patrice Énard hingegen, nimmt das gegenwärtige Kino auseinander, und ‚Patches of Snow in July‘ von Lana Z Caplan zeigt Szenen von wunderschöner Landschaft während im Hintergrund Musik einer Band zu hören ist.
Man bekommt einen bunten Mix des experimentellen Kinos vorgeführt, der einen zum nachdenken anregt.

Die gezeigten Filme:
Une oeuvre (Maurice Lemaître)
Jemina, fille des montagnes (Anielle Weinberger)
Le cinéma en deux (Patrice Énard)
Patches of Snow in July (Lana Z Caplan)
Forever Bro (Alexnder Isaenko)
Peinture de Pietri Karateka (Florian Maricourt)
Signale-toi en silence (Anaïs Tohé Commaret)
Exile (Robert Todd)

Charlotte Brendel, Tim Lunkenheimer, Benedikt Hartlieb